Zunächst muss man sagen, dass dies einzig eine Geschmacksfrage ist. Denn die Unterschiede der verschiedenen Sorten spiegeln sich für den Kunden wohl in erster Linie im Geschmack wider. Ansonsten unterscheiden sich diese Sorten wie folgt:
Scotch darf sich nur ein Whiskey nennen der aus Schottland kommt und mindestens 3 Jahre in einem Eichenfass gereift ist. Zwar reifen die meisten Sorten viel länger, 3 Jahre sind das Minimum. Scotch unterteilt sich in 3 Kategorien, Malt, Grain und Blendet. Malt vertritt dabei die Sorten die aus gemälzter Gerste hergestellt werden, Grain jene die aus reinem Getreide gebrannt werden. Blendet ist lediglich ein Verschnitt aus beiden. In Schottland wird hauptsächlich der Malt produziert.
Irish Whiskey liegt zwar rein geografisch ganz in der Nähe des Scotches, ist aber eben keiner. Irish Whiskey ist schon von Natur aus eher etwas malziger ansonsten hat er aber auch seinen ganz eigenen Geschmack.
Straight Rye Whiskey ist meist kanadischer Whiskey. Er unterscheidet sich in der Herstellung dadurch, dass der Roggenanteil mindestens 51 % betragen muss, was zu einem milden Roggenaroma führt.
Straight American Whiskey muss mindestens 2 Jahre in ausgekohlten Eichenfässern lagern bevor er abgefüllt und diesen Namen tragen darf.
Straight Bourbon Whiskey ist American Whiskey der jedoch zusätzlich einen Maisanteil von mindestens 51 % haben muss.
Tennessee Whiskey wird nach einem speziellen Filtrierverfahren mit Hilfe von Holzkohle erstellt.